Einfach, Transparent und Flexibel, oder auch ETF. Börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz ETF) liegen bei Anlegern im Trend. Im Kern kombinieren sie die Vorteile von Aktien und Fonds. Anleger haben so die Möglichkeit mit einem Wertpapier breit diversifiziert in einen gesamten Index zu investieren.

In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Relevante rund um das Thema „ETF“. Zudem gehen wir auf Besonderheiten ein, die Sie als Schweizer Investor beachten müssen.

 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Börsengehandelte Indexfonds sind auch als ETFs bekannt
  • ETFs bilden Indizes nach
  • Daher sind sie kostengünstig für Anleger
  • Buy-and-Hold Investoren profitieren von einer konstanten Rendite
  • Es gibt verschiedene Replikations-Modelle von ETFs
  • Schweizer Anleger sollten Wechselkursfallen vermeiden.

 

Was sind ETFs?

Im Gegensatz zum klassischen Fonds, zielt ein ETF darauf ab, die Performance eines Index bestmöglich abzubilden. Dazu wird die Wertpapiergewichtung eines Vergleichsindex in das Portfolio des ETFs übernommen. Ähnlich wie aktiv gemanagte Fonds, bieten ETFs also Zugang zu einem breit diversifizierten Portfolio. Beispielsweise bildet der iShares Core MSCI World UCITS ETF, als beliebtester ETF auf den MSCI World Index, ca. 1600 Unternehmen ab. Für Anleger ist es also möglich mit einem einzigen Wertpapier ihr Kapital sehr breit zu streuen.

Ein entscheidender Unterschied zu klassischen Fonds ist der unkomplizierte Handel. ETFs lassen sich einfach und unkompliziert an der Börse oder außerbörslich handeln. Somit werden die Vorteile von Investmentfonds mit den Vorteilen von liquiden Aktien kombiniert.

Da ETFs Indizes replizieren, erzielen Investoren in etwa die jeweilige Indexperformance, abzüglich anfallender Kosten. Diese halten sich jedoch im Rahmen, da ETFs in der Regel passiv gemanagt sind und kein separates Fondsmanagement haben. Für Privatanleger sind ETFs somit lukrative, kostengünstige und flexible Investmentinstrumente.

 

Die Renditeerwartungen eines ETFs

Kann ein Indexfond ansprechende Wertentwicklungen für Anleger erzielen?

Viele Investoren zeigen sich unsicher über die Performance ihrer eigenen Investments. Gerade der volatile Aktienbereich verleitet zu regelmäßigen Panikverkäufen unter dem Vorwand, die eigene Rendite zu verbessern. ETFs versprechen Indizes so genau wie möglich abzubilden und übernehmen damit deren Stärken und Schwächen. Somit eignen sie sich ideal, um langfristig von einer wachsenden Wirtschaft zu profitieren. Panikverkäufe, schädliches Market-Timing und exorbitante Fondskosten sollten mit disziplinierten Investments in ETFs der Vergangenheit angehören.

Obwohl die durchschnittliche Rendite eines Indexfonds der Performance seines Vergleichsindex ähnelt, wird diese nur selten erreicht. Denn auch ein ETF produziert Kosten, die vollständig von seinen Anlegern getragen werden müssen. Für gewöhnlich fallen Verwaltungsgebühren, Depotkosten, die Vertriebsgebühren des ETF-Anbieters und eventuelle Lizenzgebühren an. Diese vier Kosten werden in der Kennzahl TER (Total-Expense-Ratio) vom jeweiligen Anbieter offengelegt. Der oben erwähnte iShares Core MSCI World UCITS ETF hat bspw. eine TER von 0,20% p.a und ist damit recht kostengünstig. Die Höhe der TER ist immer von dem Vergleichsindex abhängig und liegt bei ETFs auf den MSCI World zwischen 0,15% und 0,40% p.a.

Zusätzlich können Swap-Gebühren, Transaktionskosten auf Fonds-Ebene und Erträge durch Wertpapierleihen die Performance eines Indexfonds verfälschen.

 

Wie gut schneiden Indizes ab?

Indizes enthalten viele Aktien, die oft nicht der Idealvorstellung von Investoren entsprechen. Die Sorge, dass ein Index vielleicht nicht die besten Renditen für Investoren erzielt, ist daher durchaus berechtigt. In der Realität übertrumpfen diese jedoch häufig die Performance von aktiv gemanagten Fonds. Denn selbst wenn es einem Fonds gelingt, seinen Vergleichindex zu schlagen, bleibt für Privatinvestoren oft nicht viel vom Kuchen übrig. Der Grund: Hohe Gebühren und Ausgabeaufschläge.

Schaut man auf die historische Performance bekannter Indizes wird ersichtlich, dass diese durchschnittlich gut abgeschnitten haben.

So hat der Swiss Market Index (SMI) in den letzten 31 Jahren durchschnittlich ca. 8,8% p.a dazu gewonnen.

Auch der Deutsche Aktienindex (DAX) erzielte innerhalb eines ähnlichen Zeitraums eine jährliche Performance von durchschnittlich ca. 8,5% .

Der S&P 500 in der USA hat mit einem durchschnittlichen Wachstum von ca. 8,8% p.a ebenfalls exzellent in den letzten 31 Jahre abgeschnitten.

Für „Buy-and-Hold-Investoren” wären dies exzellente Ergebnisse, die ein langfristiges Vermögenswachstum zur Folge haben. Da die Aktien eines ETFs nur bei Änderungen im Index getauscht werden, besteht auch ein deutlich geringeres Risiko gegenüber Anlagen in herkömmliche Investmentfonds. Diese versuchen nämlich üblicherweise durch geschicktes Handeln eine Outperformance gegenüber ihrem Vergleichsindex zu erzielen.

 

Welche Renditen lassen sich mit ETFs erzielen?

Während die Performance eines ETFs mehr oder weniger mit seinem Vergleichsindex korreliert, schneiden einige Investoren schlechter ab. Anstatt durch eine Buy-and-Hold-Strategie von einem langfristigen Indexwachstum zu profitieren, setzen viele ETF-Anleger auf exotische Trading-Strategien, die häufig nach hinten los gehen. Langfristige Investments werden jedoch durchschnittlich mit etwa 7,5% p.a entlohnt. Voraussetzungen dafür sind ein wettbewerbsfähiger ETF auf einen stabilen Aktienindex und vor allem Durchhaltevermögen.

 

Das Konzept „ETF“

Funktionieren alle ETFs gleich?

Während sich viele börsengehandelte Indexfonds namentlich ähneln, unterscheiden sie sich oft fundamental. Der größte Unterschied liegt dabei in der Replikation des Index, welche entweder mit echten Wertpapieren (physisch) oder mit Hilfe von Derivaten (synthetisch) erfolgen kann.

 

1)Physische Indexreplikation

Wie der Name schon vermuten lässt, halten physisch replizierende ETFs tatsächlich die Wertpapiere, die ihr Vergleichsindex abbildet. Die Wertpapiere eines Index werden dabei entweder vollständig (Vollreplikation) oder nur teilweise (Sampling) übernommen. Während man Indizes, wie den Dax 30 oder den SMI aufgrund ihrer geringen Anzahl an Wertpapieren vollständig replizieren kann, sind viele Indizes schlicht zu groß für eine Vollreplikation.

So kann es bspw. vorkommen, dass einige Indizes nur teilweise repliziert werden können. Physische ETFs auf sehr breite Indizes, wie den MSCI World mit über 1600 Wertpapieren, konzentrieren sich auf die Wertpapiere mit den höchsten Gewichtungen. Bei einer Vollreplikation würden schlicht zu viel Ressourcen verbraucht werden, weshalb Sampling in diesem Fall durchaus Sinn ergibt.

 

2) Synthetische Indexreplikation

Im Gegensatz zum physisch replizierenden ETF hält ein synthetischer ETF (auch Swap-ETF genannt) lediglich ein Finanzderivat. Dies bescheinigt, dass der Swap-Partner (Bspw. Bankinstitute oder Versicherungen) die Wertentwicklung und Dividende des Vergleichsindex gegen Erhalt des Fonds-Sondervermögens an den ETF-Anbieter auszahlt. Damit auch der Swap-Partner von der Situation profitiert, wird das Sondervermögen in ein sogenanntes Trägerportfolio investiert, dessen Rendite dem Swap-Partner zusteht.

Swap-ETFs haben einige maßgebliche Vorteile. So lassen sich bspw. Indizes exakt und größenunabhängig abbilden. Aufgrund geringerer Transaktionskosten sind zudem die Erträge deutlich höher. Abgesehen davon wird die Auflegung von ETFs auf exotische und ggf. illiquide Indizes deutlich erleichtert, da keine Aktien in den entsprechenden Regionen erworben werden müssen.

Auf der negativen Seite synthetisch-replizierender ETFs steht das höhere Risiko. Mit dem Swap-Partner verfügt eine externe Partei über Anlegergelder. Im Falle einer Insolvenz sind nur 90% der ETF-Einlagen geschützt. Zudem haben viele Anleger Probleme, die komplexe Aufmachung dieser Indexfonds zu verstehen.

Umgang mit Kapitalerträgen

ETFs unterscheiden sich zudem im Umgang mit Dividendenzahlungen und Sonderausschüttungen. Diese werden entweder reinvestiert oder an die Anleger ausgeschüttet. Ein Aspekt, der direkten Einfluss auf die Rendite eines Indexfonds hat.

 

1)Thesaurierende ETFs

Wenn thesaurierende ETFs Erträge aus dem eigenen Portfolio erhalten, werden diese reinvestiert. Der Anleger erhält seine Dividende also nicht unmittelbar. Diese wird stattdessen genutzt, um weitere Aktien im Vergleichsindex zu erwerben. Durch die direkte Reinvestition entsteht ein Zinseszinseffekt, welcher Anlegern oft bessere Renditen einbringt.

 

2) Ausschüttende ETFS

Wie der Name schon vermuten lässt, werden Dividenden und Sonderzahlungen von ausschüttenden ETFs direkt an die Anleger weitergeleitet. Diese können das erhaltene Kapital anschließend wieder investieren oder zurückhalten. Entscheiden sich Investoren dazu, mit den Dividenden und anderen Ausschüttungen weitere ETF-Anteile zu erwerben, profitieren diese ebenfalls vom Zinseszinseffekt.

 

Die Vorteile und Nachteile von ETFs

Es gibt viele Gründe ETFs als maßgeblichen Bestandteil der eigenen Anlagestrategie einzusetzen. Insbesondere im Vergleich zu anderen Anlagealternativen haben diese einige Vorteile. ETFs sind flexible Investmentinstrumente, die die Diversifikation eines Fonds bereitstellen, ohne für hohe Kosten zu sorgen. Investoren können so ohne viel Kapital einen Einstieg in den Wertpapiermarkt vollziehen. Dennoch gibt es einige Nachteile, die ETFs nicht für jeden Anleger interessant machen.

 

Vorteile

Breite Streuung

Die Diversifikation ist einer der größten Vorteile von ETFs. Da in der Regel ein ganzer Index abgebildet wird, sind auch einzelne Investments gut diversifiziert. Anleger haben so die Möglichkeit auch mit wenig Kapital eine gute Streuung zu erzielen. Das verhindert die Konzentration auf wenige Einzeltitel (Klumpenrisiko).

 

Geringe Kosten

ETFs punkten zudem mit vergleichsweise sehr geringen Kosten. Diese sind gerade bei langfristigen Investments von entscheidender Bedeutung. Grundsätzlich gilt: Je geringer der Fixkostenblock zzgl. Sonderkosten, desto enger kann ein ETF seinem Vergleichsindex folgen. Auch die teuersten ETFs sind in der Regel günstiger als aktiv gemanagte Fonds, was sich positiv auf die Rendite des Anlegers auswirkt.

 

Flexibel handelbar

Während die meisten aktiv gemanagten Fonds nur einmal am Tag gehandelt werden können, lassen sich ETFs zu den normalen Börsenzeiten handeln. Dabei finden die Transaktionen auch unkompliziert und kostengünstig über einen Broker statt. Über die meisten Online-Broker lassen sich auch ETF-Sparpläne einrichten, die Investitionen ab 25,00€ monatlich ermöglichen.

 

Transparent

Im Gegensatz zu klassischen Fonds, lassen sich die Fondsbestandteile von ETFs täglich kontrollieren. Die ETF-Anbieter stellen Informationen zur tatsächlichen Fondszusammensetzung täglich zur Verfügung.

 

100% Sondervermögen

Langfristige Anlagen müssen vor allem sicher sein. Daher tut es gut zu wissen, dass ETF-Einlagen als Sondervermögen gehandhabt werden. Im Falle einer Insolvenz des ETF-Anbieters, wird das Vermögen von Anlegern also nicht zur Konkursmasse.

 

Nachteile

Kontrahentenrisiko

Wie oben angemerkt, besteht bei Swap-ETFs das Ausfallrisiko des Swap-Partners. Dieses Ausfallrisiko wird gesetzlich zwar auf 10% limitiert (UCITS-Richtlinie), sollte aber dennoch von Anlegern berücksichtigt werden.

 

Nachbildungsfehler

Die Nachbildungsfehler von ETFs sind auch als Tracking Error bekannt und entstehen hauptsächlich durch die anfallenden ETF-Kosten. Für Privatanleger ist dies häufig eher irrelevant, solange der Nachbildungsfehler im akzeptablen Rahmen bleibt. Für besonders liquide Investoren ist es aber manchmal interessanter, einen Index selbst nachzubilden, um die ETF-Kosten zu vermeiden.

 

Wertpapierleihe

Die meisten physisch replizierenden Exchange-Traded-Funds behalten sich vor, die Wertpapiere im eigene Bestand an Drittparteien zu verleihen. Dieses Geschäft wird von ETFs genutzt, um durch Leihgebühren einen Index besser nachbilden zu können. Anleger sollten aber wissen, dass die Wertpapierleihe ein weiteres – wenn auch geringes – Risiko in ihr Investment bringt.

 

Die richtigen ETFs auswählen

Die Wahl des richtigen Indexfonds kann maßgeblich über die eigene Rendite entscheiden. Ein Blick auf verschiedene ETFs mit identischem Vergleichsindex zeigt: Die Kosten, die Replikation und der Umgang mit Kapitalerträgen wirken sich stark auf die jeweilige Performance aus. Im ersten Schritt muss sich ein Anleger jedoch bewusst machen, welchen Markt er genau abdecken möchte.

Dabei sollte der Markt vor allem zum Depot des Anlegers passen. Möchte ein konservativer Investor bspw. ein reines ETF-Portfolio erstellen, gilt Diversifikation als Stichwort. ETFs auf große Indizes, wie der MSCI World oder der MSCI Emerging Markets bieten die vermutlich größte Streuung. Anleihen-ETFs und Rohstoff-ETFs lassen sich ebenfalls integrieren, um ein Portfolio noch weiter zu diversifizieren.

Hat der konservative Anleger dagegen bereits ein bestehendes Portfolio, sollten Regionen fokussiert werden, die dieses nicht abdeckt. Eine hohe Diversifikation spricht dabei für ein geringeres Risiko, kommt aber im Gegenzug auch mit geringeren Renditen daher.

 

Den idealen Basis-Index finden

Entscheidend ist, dass ein Index zum Anlageziel und der Risikobereitschaft eines Anlegers passt. Hier ist besondere Vorsicht gefragt, da viele Indizes einseitig ausfallen. Im SMI machen die Unternehmen Nestlé, Roche und Novartis bspw. über 50% der Marktkapitalisierung aus. ETFs auf solche Indizes übernehmen diese Gewichtung, was sich letztendlich negativ auf die Diversifikation auswirkt.

Im deutschen DAX 30 machen die drei größten Unternehmen (SAP, Siemens und Allianz) zum Vergleich gerade einmal 28% der Indexgewichtung aus. Mit einer ausgewogeneren Gewichtung haben Schwächen der dominierenden Unternehmen eines Index geringere Auswirkungen auf dessen Gesamtperformance.

 

INFO: Wussten Sie schon? Im Dow Jones bestimmen nicht die Marktkapitalisierung einzelner Unternehmen über die Indexgewichtung, sondern die Herausgeber des Wallstreet Journals!

 

Ob konservativ oder eher risikoreich: Letztendlich müssen sich Anleger selbst mit ihren individuellen Voraussetzungen auseinandersetzen. Wir empfehlen daher nicht auf einen einzigen Index zu setzen, sondern ein Portfolio mit möglichst unterschiedlichen ETFs auf verschiedene Indizes aufzubauen.

 

Die Auswahl des richtigen ETFs

Die Auswahl des idealen ETFs ist nach der Auswahl des Index weniger subjektiv. Hier kommt es vor allem darauf an, die Performance verschiedener ETFs mit dem betreffenden Index abzugleichen. Die Differenz zwischen der ETF-Performance und Index-Performance (Tracking Error) sollte so gering wie möglich sein. Dazu bedarf es in erster Linie an möglichst geringen Kosten. Die Frage, ob Thesaurierung oder Ausschüttung gewünscht sind, müssen Anleger wiederum selbst beantworten. Als physischer MSCI World ETF, ist der iShares Core MSCI World UCITS eine gute Option für konservative Anleger. Dieser thesauriert alle Gewinne und erzielt seit Jahren eine stabile Performance, ohne einen zu hohen Nachbildungsfehler zu haben.

Mit einem Fondsvolumen von ca. 16,3 Mrd. CHF ist dieser der aktuell größte ETF auf den MSCI World Index. Für Anleger bedeutet dies: Ein hohes Handelsvolumen, geringere Fixkosten und ein geringeres Risiko einer Liquidierung in der Zukunft.

 

INFO: Wechselkursfalle für Schweizer Anleger

 

Schweizer Anleger sollten zusätzlich darauf achten, dass sie einen in CHF aufgelegten ETF erwerben. Bei einem Wechsel in Euro oder US Dollar werden hohe Gebühren fällig, die mit entsprechender Vorarbeit vermieden werden können. Es besteht aber kein Grund zur Sorge: Renommierte ETF Anbieter, wie iShares, UBS, Comstage und Vanguard bieten schon seit längerer Zeit in Schweizer Franken lautende ETFs an.

 

In ETFs investieren

Ob ETF-Sparplan oder Einzelinvestment, im Vorfeld einer Investition in ETFs benötigt man ein Konto bei einem Broker. Während für Konten in EU-Nachbarländern in der Regel keine Gebühren anfallen, kommen Schweizer Anbieter nicht immer ohne Depotgebühren aus. Zudem kommt, dass die Ordergebühren für ETFs in der Schweiz grundsätzlich etwas höher sind. Daher gilt es Kosten zu vergleichen und einen günstigen Anbieter mit ansprechenden Dienstleistungen zu finden.

Steht das Konzept für das eigene ETF-Portfolio, müssen die entsprechenden Trades nur noch ausgeführt werden. Je nach Broker kann dies per Telefon oder online erfolgen. Für gewöhnlich werden Trades jedoch online ausgeführt und anschließend mit einer Tan bestätigt. Einzelinvestments lassen sich so recht schnell umsetzen. Auch das Einrichten eines ETF-Sparplans kann mit einem guten online-Broker in kürzester Zeit erfolgen.

 

Fazit: Sind ETFs immer die beste Wahl?

Für viele Anleger sind ETFs eine gute Möglichkeit, um unkomplizierte und gut diversifizierte Investments zu tätigen. Die hohe Diversifikation, die Transparenz und die Flexibilität ermöglichen einen bequemen Einstieg in die Welt der Kapitalmärkte. Aber auch erfahrene Investoren greifen auf ETFs zurück, um ihr Portfolio besser zu diversifizieren.

Investoren mit größeren Portfolios machen jedoch eher selten von ETFs gebrauch. Wenn diese genügend Kapital haben, um ein ansprechend diversifiziertes Portfolio aufzubauen, zeigen sich die Kosten von ETFs als klare Nachteile. Anleger mit eigenen Portfolio-Strategien finden sich ebenfalls ohne großen ETF-Anteil im Portfolio besser aufgehoben.

Für alle anderen Investoren sind ETFs aber eine gute Möglichkeit einfache, transparente und flexible Wertpapierinvestments mit einer breiten Streuung zu tätigen.

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