Qualifizierter Anleger (Status)

Kunden gelten per Gesetz als qualifizierte Anleger , wenn sie einen Vermögensverwaltungsvertrag mit einer unabhängigen Vermögensverwalterin wie der ELVIA e-invest abschliessen, unabhängig von ihrer effektiven Anlageerfahrung. Vermögensverwalterinnen können Kunden mit diesem Status sämtliche Finanzprodukte anbieten.

Für nichtqualifizierte Anleger gilt der staatliche Anlegerschutz, der vor allem die Werbung für gewisse Produkte verbietet

Kunden können auf den Status als "qualifizierter Anleger" verzichten und erhöhen somit Ihren Anlegerschutz. Da ELVIA e-invest aktuell nur in ETFs investiert und keine weiteren Finanzprodukte verwendet (z.B. Indexfonds), ergeben sich durch den Verzicht keine Einschränkungen im Anlageuniversum.


Kapitalbezug

Wer sich das in der Pensionskasse angesparten Kapitals komplett oder teilweise auszahlen lässt, kann darüber frei verfügen und die Höhe seiner Bezüge nach den eigenen Bedürfnissen ausrichten. Zudem lässt sich das Kapital, das beim Tod noch nicht aufgebraucht ist, vererben.


Säule 3b

Die Säule 3b bildet zusammen mit der Säule 3a die dritte Säule in der Vorsorge. Im Unterschied zur Säule 3a ist die Säule 3b ungebunden. Das bedeutet, dass die Anlage jederzeit flexibel zur Verfügung steht, gleich wie die Anlagedauer und Anlageform selbst bestimmt werden kann. Es gibt keine besonderen gesetzlichen Bestimmungen zu dieser Vorsorgeform. Im Gegensatz zur Säule 3a ist die Säule 3b während der Anlagedauer nicht steuerlich begünstigt.


Einlagensicherung

Eine Einlagensicherung sorgt für den Schutz des Kapitals, im Fall von Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit. Das garantiert den Anlegern, dass sie das durch die Einlagensicherung abgesicherte Geld ausgezahlt bekommen, falls ihre Bank insolvent wird.


Zinseszins

Zinseszins beschreibt den Effekt von Zinsen, wenn eine Anlage über mehrere Jahre angelegt wird. In diesem Fall erhält man am Ende des ersten Jahres einen Zins, welcher dem Vermögen gutgeschrieben wird. Im zweiten Jahr berechnet sich der Zins aber nicht nur auf dem ursprünglichen Anlagebetrag, sondern zusätzlich dazu auf den Zinsen des ersten Jahres. Der Zins ist somit höher. Dieser Effekt verstärkt sich von Jahr zu Jahr.

Hohe Kosten bei der Vermögensanlage reduzieren die Zinsen (oder die Wertentwicklung im Allgemeinen). Auch hier gilt es den Zinseszins-Effekt zu berücksichtigen: Schon kleine Unterschiede in den Kosten führen zu grossen Unterschieden im Anlageerfolg.


Volatilität

Bezeichnet das Ausmass, in dem Kurse von Preisen, Aktien, Devisen oder der Marktkurs innerhalb von einem bestimmten Zeitraum schwanken. Mit der Volatilität kann daher eine Aussage über das Risiko eines Finanzinstruments gemacht werden.


Verrechnungssteuer

In der Schweiz wird die Verrechnungssteuer vom Bund erhoben. Sie ist eine Quellensteuer und wird neben Lotteriegewinnen und einigen Versicherungsleistungen auf den Ertrag von Finanzanlagen erhoben.

Für Anleger und Anlegerinnen in der Schweiz ist es wichtig, dass allfällige Verrechnungssteuer für Finanzinstrumente im Ausland über die Steuererklärung anrechenbar sind.


Vermögensverwaltung

Bei einem Vermögensverwaltungs(mandat) überträgt der Anleger oder die Anlegerin die finalen Anlageenscheide einem Vermögensverwalter. Für die Verwaltung und Anlage des Vermögens wird jedoch verbindlich das Anlegerprofil - bestehend aus Risikoneigung und Risikofähigkeit - berücksichtigt. So wird sichergestellt, dass die Vermögensanlage jeweils passend zum Kundin oder zum Kunden efolgt.


Umschichtung

Bei einer Umschichtung handelt man anti-zyklisch, indem eine feste Verteilung eingehalten wird. Diese Verteilung ist die Anlagestrategie. Wenn also Kurse gestiegen sind, werden Anlegen mit guter Wertentwicklung mit Gewinn verkauft. Gleichzeitig werden die übrigen Anlagen zu deutlich günstigeren Kursen nachgekauft.


Transaktionen

Die typischen Transaktionen in der Vermögensanlage sind Käufe, Verkäufe und Dividendenausschüttungen. Wichtig sind in dem Zusammenhand die entstehenden Kosten für die Anleger.